Johann Philipp Elwert 1621-1699 Stammvater der Familie Elwert

Portrait von Johann Philipp Elwert 1659

Johann (Hans) Philipp Elwert (Elbert)
*6.4.1621 Wertheim (Main), † 19.1. 1699 Idstein (Taunus)
war ein evangelischer Geistlicher, Sohn des Handwerkers Hieronymus Elwert (1583-1622) und dessen Ehefrau Ursula, geb. Klein, aus Wertheim (1593-1635).

Ab 1638 studierte er ev. Theologie in Marburg und war dann am gräflich-saynischen Hof tätig.

1644 wurde er Konrektor der Lateinschule in Wertheim, 1645 deren Rektor.

Seit 1649 war er Pfarrer in Reichelsheim.

1650 wurde er hessen-darmstädtischer Hofprediger in Braubach,

1652 in Eppstein

ab 1655 Hof- und Stadtprediger in Idstein, wo er zum Superintendenten und Geheimen Rat avancierte.

Die erste Idsteinische Landesschulordnung (1682) geht auf Johann Phillipp Elwert zurück. Die Innenausstattung der Stadtkirche zu Idstein ist ebenfalls sein Verdienst.

Werke: „Nassau-Idsteinischer Katechismus“(1681); „Leges scholasticae pro schola Idsteinensi et Wiesbadensi (Wiesbaden-Idsteiner Schulgesetze 1690, verfasst zusammen mit seinem Schwiegersohn Joh. Helfrich Gärtner).